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Was ist das
GS1 GDSN?

 

Das GS1 "Global Data Synchronisation Network" ist das größte Netzwerk für den Austausch von Produktinformationen weltweit. Die Teilnahme am GS1 GDSN gibt Herstellern und Händlern den Zugriff auf die bewährten GS1-Standards und Vorgehensweisen. Sie wissen dadurch bei jeder neuen Geschäftsverbindung sofort, welche Informationen in welchen Formaten auf welche Art übertragen werden sollen - ohne langwierige Verhandlungen.

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116
Not-for-Profit-Organisationen
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2004
von der GS1
eingeführt
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50
Datenpools
weltweit
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700
Attribute

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GS1 - "Global Standards 1"

 

Die GS1 ist ein globaler Verbund von derzeit 116 Not-for-Profit-Organisationen, in denen sich Hersteller und Händler zusammengetan haben, um weltweit geltende Standards für unternehmensübergreifende Prozesse zu entwickeln, auszuhandeln und zu pflegen.

GS1 GDSN Datenpools


Das GS1 GDSN wurde 2004 von der GS1 eingeführt. Dieses weltumspannende, internetbasierte Netz besteht aus ca. 50 sogenannten Datenpools, über die Unternehmen unter Nutzung der GS1 Standards ihre Produktinformationen austauschen.

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Wie funktioniert das GS1 GDSN genau?

 

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Wie kommen die Produkte in das Regal des LEH?


Wenn ein Hersteller von Konsumgütern diese über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) verkaufen und ein Händler des LEH die Produkte dieses Herstellers in sein Sortiment aufnehmen möchte, dann müssen beide diverse Produktinformationen austauschen, damit das Geschäft funktioniert: Logistik-Attribute für Transport, Lagerung und Regalplanung; Bilder, Inhaltsstoffe, Allergene und Zertifikate für Vermarktung und Einhaltung von Compliance-Regeln u.v.m..

Die GS1-Standards


Das GS1 Datenmodell bietet Standards für den Austausch dieser Informationen, auf die sich Hersteller und Händler weltweit geeinigt haben, und die sie kontinuierlich weiterentwickeln. Es enthält über 700 Attribute, von denen je nach Produkt und Lieferkette unterschiedlich viele zur Anwendung kommen.
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Da kommen die Datenpools des GDSN ins Spiel.

Der Hersteller sucht sich aus den ca. 50 Datenpools weltweit den Datenpool seines Vertrauens (Datenpool A), der den Hersteller in der "Global Registry (GR)" des GS1 GDSN registriert.

Anschließend schickt der Hersteller seine Daten im GS1 Datenformat, einer "Notifikation", zu Datenpool A, der die Daten entsprechend der abgestimmten GDSN Regeln validiert und diese ebenfalls in der Global Registry registriert. Die GS1 GR ist also quasi das Telefonbuch des GS1 GDSN für Hersteller, Händler und Produktdaten.

Der Hersteller entscheidet nun, welchen Händlern er seine Daten zusenden möchte. Dabei kann er wählen, ob er seine Daten "public", d.h. an alle Händler in einem "Zielmarkt" wie z.B. Deutschland oder Österreich, oder "non-public", d.h. nur an bestimmte Händler senden möchte. Dazu sendet er die Publikationsinformationen im GS1 Datenformat an Datenpool A, der diese in seine "Synclist" speichert.

Der Händler wiederum sucht sich ebenfalls einen Datenpool seines Vertrauens (Datenpool B), der diesen ebenfalls in der GS1 GR registriert. Datenpool B kann ein anderer Datenpool sein als Datenpool A, muss aber nicht – Hersteller und Händler können auch denselben Datenpool nutzen.

Der Händler teilt Datenpool B mit, dass er gerne die Daten des Herstellers beziehen würde – er "subskribiert" die Daten des Herstellers, entweder alle Daten des Hersteller, nur bestimmte Produkte, nur bestimmte Warengruppen oder auch die Daten eines ganzen Zielmarkts. Diese "Subskription" schickt Datenpool B an die GS1GR, die in ihrem „Telefonbuch“ nachschlägt, welche Datenpools die Subskriptionen benötigen, und diese an Datenpool A weiterleitet.

Datenpool A aktualisiert seine "Synclist" in der nun sowohl Publikation des Herstellers als auch Subskription des Händlers zusammenkommen. Nur bei seinem solchen "Pub-Sub-Match" sendet Datenpool A die Daten an Datenpool B, welcher diese wiederum weiterleitet. Et voilá, die Daten vom Hersteller sind beim Händler angekommen.

Der Händler kann den Hersteller mit einer "Konfirmation" darüber informieren, dass die Daten erfolgreich bei ihm angekommen sind oder aber, nach weiteren Validierungen, den Hersteller mit einer anderen "Konfirmation" wissen lassen, dass die Qualität der Daten nicht ausreichend ist und somit eine Datenkorrektur anfordern.

Sind die Daten korrigiert, sendet der Hersteller erneut eine "Notifikation" an Datenpool A, der diese aufgrund des bestehenden "Pub-Sub-Matches" direkt an Datenpool B aussteuert, von wo aus sie zum Händler gelangen.
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Der Datenaustausch im GS1 GDSN im Detail

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Der Hersteller sucht sich aus den ca. 50 Datenpools weltweit den Datenpool seines Vertrauens aus - Datenpool A. Dieser registriert den Hersteller in der sogenannten  "Global Registry (GR)" des GS1 GDSN.

Anschließend schickt der Hersteller seine Daten im GS1 Datenformat "Notifikation" zu Datenpool A.

Datenpool A validiert die Daten entsprechend der jeweils geltenden GDSN Regeln. Sind die Daten valide, registriert er diese ebenfalls in der Global Registry.

Die Global Registry stellt also so etwas wie die "Gelben Seiten" des GS1 GDSN für Hersteller, Händler und Produktdaten dar.

Der Hersteller entscheidet nun, ob er seine Daten "public", d.h. an alle Händler eines Zielmarktes wie z.B. DE, AT oder CH, oder "non-public", d.h. nur an bestimmte Händler senden möchte.

Diese Publikationsinformationen sendet er im GS1 Datenformat "Publikation" an Datenpool A, der diese in seiner sog. "Synclist" speichert.

 

Der Händler wiederum hat sich ebenfalls einen Datenpool seines Vertrauens (Datenpool B) gesucht und wurde von diesem ebenfalls in der GS1 GR registriert.

Datenpool B kann ein anderer Datenpool sein als Datenpool A, muss aber nicht – Hersteller und Händler können auch denselben Datenpool nutzen.

Der Händler "subskribiert" jetzt Daten aus dem GS1 GDSN. Dazu teilt er Datenpool B mit, welche Daten er gerne beziehen würde.

Er kann alle Daten eines Zielmarktes, alle Daten eines Herstellers, nur bestimmte Warengruppen  oder auch nur bestimmte Produkte eines Herstellers beziehen.

Datenpool B schickt diese  "Subskription" an die GS1 Global Registry. Diese prüft, welche Datenpools die Subskription benötigen und leitet sie in unserem Fall an Datenpool A weiter.

Datenpool A aktualisiert seine "Synclist", in der nun die Publikation des Herstellers und die Subskription des Händlers zusammenkommen. Es gibt einen sog. "Pub-Sub-Match".

Nur bei einem solchen Pub-Sub-Match sendet Datenpool A die Daten des Herstellers an Datenpool B, welcher diese wiederum an den Händler weiterleitet. 

Mit dem GS1 Datenformat "Konfirmation" kann der Händler den Hersteller entweder darüber informieren, dass die Daten erfolgreich bei ihm angekommen sind, oder aber ihn wissen lassen, dass die Qualität der Daten nicht ausreichend ist und eine Datenkorrektur anfordern.

Nach einer etwaigen Korrektur  sendet der Hersteller die Daten erneut per "Notifikation" an Datenpool A, der aufgrund des bestehenden "Pub-Sub-Matches" diese direkt an Datenpool B aussteuert, von wo aus sie wiederum zum Händler gelangen.

Die Global Registry (GR)

Datenpool A speichert die Daten und registriert den Hersteller in der „Global Registry (GR)“ des GS1 GDSN. Damit ist für alle Datenpools im GS1 GDSN bekannt, dass die Daten vom Hersteller bei Datenpool A liegen. Die GS1 GR ist also quasi das Telefonbuch des GS1 GDSN.
 
Aktenablage Rechteck

 

Daten an Datenbank senden Rechteck

 

Die "Subskription" - Daten vom Hersteller empfangen

Der Händler wiederum sucht sich ebenfalls einen Datenpool seines Vertrauens (Datenpool B). Er teilt Datenpool B mit, dass er gerne die Daten des Herstellers beziehen würde – er „subskribiert“ die Daten des Herstellers.
Daraufhin prüft Datenpool B in der GS1 Global Registry, bei welchem Datenpool die Daten des Herstellers liegen, und schickt Datenpool A daraufhin die Anforderung für den Bezug der Daten.
 
Erfahren Sie hier:
Nutzen des GS1 GDSN für Hersteller & Händler
herstellerhaendler_pink_kachel
Wie einfach am GS1 GDSN teilnehmen
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GS1 GDSN Überblick
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Wir, die Systrion AG aus Hamburg, betreiben einen der nur etwa 50 zertifizierten GS1 GDSN Datenpools weltweit und helfen seit über 23 Jahren mittelständischen Unternehmen und Konzernen, Stammdaten zu harmonisieren, heterogene Systemwelten zu integrieren und Geschäftsprozesse zu optimieren.

Durch Reduzierung von Komplexität, Einsparung redundanter Arbeitsschritte und Optimierung der Datenqualität entlang der gesamten Lieferkette unterstützen wir unsere Kunden dabei, die Basis für schnelleres Wachstum und gesteigerte Profitabilität zu legen.

Systrions Datenpool ist vollständig integriert mit Systrions PIM, das wir seit über 10 Jahren anbieten und kontinuierlich weiter entwickeln. Beide Lösungen laufen als Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen auf Microsoft Azure, einem der größten Public Cloud Cluster weltweit.